Der Akku eines Pedelecs in ein paar Zeilen
07/10/2026Meine erste E-MTB-Tour
07/10/2026Dieser Leitfaden greift ein älteres technisches Beispiel auf. Bilder, Sets und Optionen sind historisch und belegen weder heutige Verfügbarkeit noch Kompatibilität mit Ihrer Ausrüstung.
Einen Akku für einen Power-E-Bike-Umbausatz wählen
Die Ausgangsfrage lautet, welcher Akku zum Set passt. Unterscheiden Sie Spannung in Volt (V), Kapazität in Amperestunden (Ah) und maximalen Dauerentladestrom in Ampere (A).
Der ursprüngliche Artikel ging von einem Radfahrer mit etwa 150–300 W aus und verglich das Set mit acht Radfahrern. Dieser bildhafte Vergleich misst nicht die tatsächliche mechanische Leistung am Rad.

Die Leistung hängt vom Akku, den Controllergrenzen, dem Motor und den Betriebsbedingungen ab. Der Controller begrenzt den Strom; sein Typenschild allein garantiert weder Leistung noch Reichweite.

Die früheren Pakete 35 TLCD und 35 HLCD verwendeten einen mit 35 A beworbenen Controller; der Text ordnete dem zweiten einen Drehgasgriff zu. Diese Bezeichnungen belegen nicht die heutige Verfügbarkeit.
Die früheren Leistungsbeispiele
Der Artikel nannte etwa 1.200 W bei 36 V, 1.650 W bei 48 V und 2.000 W bei 60 V Nennspannung. Das sind historische Schätzungen, keine bestätigten mechanischen Dauerleistungen.
Bei 35 A Akkustrom ergibt V × A 1.260 W bei 36 V, 1.680 W bei 48 V und 2.100 W bei 60 V: theoretische elektrische Eingangsleistung. Tatsächliche Spannung, Grenzwerte und Verluste verändern das Ergebnis.
Ein Set verträgt nicht automatisch 36, 48 und 60 V. Prüfen Sie Spannungsgrenzen von Controller und Motor, die Spannung des voll geladenen Akkus, BMS, Anschlüsse und passenden Lader. Die Nennspannung allein belegt keine Kompatibilität.
Dauerstrom, Spitzenstrom und Kapazität
Wenn der Beispielcontroller tatsächlich 35 A aus dem Akku ziehen kann, müssen Akku und BMS diesen Dauerentladestrom zulassen. Prüfen Sie, ob eine Angabe den Akkustrom oder den Motorphasenstrom bezeichnet: Das sind unterschiedliche Werte.
10, 15 oder 20 Ah Kapazität bestimmen nicht allein den zulässigen Strom. Spitzenstrom ist nur für die vom Hersteller angegebene Dauer verfügbar. Die früher genannten 20–120 Sekunden sind keine allgemeine Regel.
Drei Akkus aus dem ursprünglichen Artikel
Beispiel 60 V / 15 Ah

Der Autor riet von diesem Akku am 35-A-Controller ab und zog ihn für 17 A oder 22 A in Betracht. Prüfen Sie den Dauerentladestrom des genauen Modells: 15 Ah allein erlauben keine dieser Schlussfolgerungen.
Beispiel 60 V / 10 Ah

Das ältere Beispiel nannte eine Option „upgrade high Rate“ mit beworbenen 50 A Dauerstrom. Sie würde einen Bedarf von 35 A nur decken, wenn Dokumentation, BMS und vollständige Kompatibilität dies bestätigen. Die genannten etwa 20 km Reichweite waren eine Schätzung, keine Garantie.
Beispiel 60 V / 20 Ah

Die Abbildung nannte 40 A Dauerentladestrom („Rated discharge current“), mehr als die 35 A des Beispiels. Das erfüllt lediglich das Stromkriterium, sofern die Angabe echt und anwendbar ist; die gesamte elektrische Kompatibilität ist damit nicht nachgewiesen.
Laden, Betrieb und Vorschriften
Verwenden Sie den vorgesehenen Lader und beachten Sie Anleitung, Temperaturgrenzen und Ladebedingungen. Bei einem beschädigten Akku fragen Sie Hersteller oder Fachbetrieb. Ein leistungsstarker Umbausatz ist nicht automatisch als Pedelec für öffentliche Straßen zugelassen: Prüfen Sie die Konformität des vollständigen Fahrzeugs und die geltenden französischen Regeln.

